Tüttensee in Grabenstätt

Um 465 vor Christus überraschte plötzlich ein Komet mit circa einem Kilometer Durchmesser die keltischen Siedlungen am Ufer des Chiemsees. Dieser explodierte in geringer Höhe und die Teile des Kometen schlugen in die Siedlungen ein. Unter sehr starker Hitze wurde sämtliches Leben ausgelöscht. Es gab nur wenig Überlebende, welche sichere Verstecke fanden.

Das Streufeld des Kometen, also die Einschläge der Bruchstücke, lag zwischen München und Salzburg auf einer Länge von 58 Kilometern und einer Breite von 27 Kilometern und es war Jahrzehnte lang unbewohnbar. Die Gesteinsbrocken, die auf das Land auftrafen, verursachten Krater mit einem Durchmesser zwischen drei und 500 Metern.

Der größte und wohl bekannteste Krater ist der Tüttensee in der Nähe von Grabenstätt.

Es gibt aber noch eine zweite Theorie zur Entstehung des Tüttensees. Er sei ein Toteissee, der in der letzten Eiszeit durch einen Gletscher entstand.

Fakten zum See:

Länge: 420 m
Breite: 260 m
Tiefe: circa 17 m
Fläche: circa 11 ha

 

Quellen:

http://www.wwa-ts.bayern.de/fluesse_seen/gewaesserportraits/tuettensee/index.htm

Youtube: Der Chiemgau Komet – Stunde Null im Keltenreich

Umfrage:
CC BY Veronika Hofmann

 

 

 

 

 

 

 

Article written by Matthias Speckner